Wie kommt welcher Gott in Kinderköpfe?

Praxisimpulse zur Unterstützung eines „mitwachsenden Glaubens“

Prof. Dr. Anna-Katharina Szagun, Universität Rostock

 

Religiöses Lernen geschieht zwar in jedem Lebensalter. Aber die religiöse Grundprägung erfolgt als Kind. Und je früher etwas eingeprägt wird, desto stärker haftet es, positiv oder negativ. Was Kindern religiös mitgegeben wird, kann zur Sackgasse werden oder aber Zukunft eröffnen im Sinne eines Lebensglaubens, der orientiert und trägt. Was können im Kindergottesdienst Tätige dafür tun? Anschaulich-konkret vermittelt die AG empirisch gestützte Einsichten zur Entfaltung der Gotteskonzepte von Kindern, regt zur Klärung der eigenen religiösen Biographie an und gibt vielfältige Praxisimpulse zur Förderung „mitwachsender“ Gottes- und Bibelkonzepte.
Anna-Katharina Szagun war jahrelang als Religionslehrerin tätig, ehe sie an Universitäten wirkte, zuletzt als Professorin für Religionspädagogik an der Universität Rostock. Dort begann 1999 ihre Langzeitstudie zur religiösen Entwicklung, die ab 2009 im Westen fortgesetzt wurde. Seit 2008 ist sie in einer Gemeinde (KU, Kinder- und Familiengottesdienst, Kita) in Niedersachsen aktiv.
Auf Praxis bezogene Veröffentlichungen von A.-K. Szagun:
„Glaubenswege begleiten — Neue Praxis religiösen Lernens“ (2013) ISBN 978-3-7859- 1160-0 (19.90€)
„Ist Gott ein Dreieck oder doch eher ein Elefant?“ (2014) ISBN 978.3-941854-57-4 (6.90€)
„Wie kommt Gott in Kinderköpfe? — Praxis frühen religiösen Lernens“ (2017) ISBN 978-3-946964-087 (14,-€)