Ronny Willersinn, Ruth Magsig: Leicht gesagt – Textwerkstatt

für Experimentierfreudige

Die Personen:

Ronny Willersinn

hat viele Jahre mit Kindern und Jugendlichen in Kirchengemeinden gearbeitet. Jetzt ist sie Seelsorgerin in einer großen Einrichtung für alte  Menschen und Menschen mit Behinderung. Von ihnen lernt sie viel. Auch das: wie man lebensnah und klar von Gott reden kann. Und zu ihm. Das beschenkt sie. Oft mehr als ein kluges Buch.

 

 

 

 

Ruth Magsig ist Gemeindepädagogin. Sie hat viele Jahre Kinder – und Familiengottesdienste gestaltet. Jetzt bildet sie Lektoren und Prädikanten aus. „Leichte Sprache“ ist ihr dabei sehr wichtig geworden. Weil alle Menschen verstehen sollen, was im Gottesdienst gesagt wird. Weil es gut ist, sich selbst zu fragen: was meine ich wirklich mit altvertrauten Worten?

 

Beide haben miteinander Vorlagen in Leichter Sprache für die neue Beerdigungs-Agende der Evangelischen Kirche der Pfalz erarbeitet. In dieser Kirche arbeiten sie auch. Ronny Willersinn im Diakonissen Bethesda, Landau/Pf.. Ruth Magsig beim Missionarisch-Ökumenischen Dienst, Landau/Pf.

Die Textwerkstatt:

Kirchliche Sprache ist oft schwer zu verstehen. Auch im Kindergottesdienst kann sie wie eine Barriere sein. Sie kann Kinder ausgrenzen. Weil sie sich fragen, was damit gemeint ist. Es gibt gute Regeln für eine „Leichte Sprache“. Menschen mit geistiger Beeinträchtigung haben sie entwickelt. Sie haben uns damit einen ganz besonderen Schatz geschenkt.  Wir lernen diese Regeln kennen. Und dann „ übersetzen“  wir  biblische Texte, Gebete und liturgische  Formulierungen  in „ Leichte Sprache“. Dabei entdecken wir: Texte werden klar und tief. Für alle. Und manchmal wie neu für uns selbst. Die  „Leichten Texte“ können wir mit nach Hause nehmen. Und dort ausprobieren.